Untersuchungen der weiblichen Brust

Mammographie und Mammasonographie

Tipp! Vor dem Gang zur Mammografie sollten Sie auf ein Deo, Körperlotion und Puder verzichten.
Es kann einen auf dem Röntgenbild sichtbaren Schleier hinterlassen.

Die Mammografie
Die digitale Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust. Sie gilt als beste Methode zur Früherkennung von Brustkrebs (Mammakarzinom). Sehr kleine Tumore lassen sich dabei bereits in einem frühen Stadium erkennen, noch bevor sie als Knoten oder Verhärtung tastbar sind. Vor allem kleine Kalkablagerungen (Mikrokalk) – mögliche Vorstadien von Brustkrebs – sind hierbei gut abgrenzbar. Die Mammografie kann außerdem Knoten (Verdichtungen), Hautverdickungen, Asymmetrien und Architekturstörungen der Brust sichtbar machen.

​Ablauf der Untersuchung Jede Brust wird von zwei Seiten geröntgt – von oben nach unten und schräg von der Mitte zur Seite hin. Die Brust wird zum Röntgen zwischen zwei Plexiglasscheiben gepresst, damit die dargestellten Gewebsschichten möglichst dünn und somit besser beurteilbar sind. Das kann unter Umständen etwas schmerzhaft sein. Wenn Sie noch nicht in den Wechseljahren sind, sollten Sie die Untersuchung am besten in der ersten Zyklushälfte durchführen lassen: In der Zeit zwischen dem Ende einer Regelblutung und dem Eisprung ist die Brust weniger schmerzempfindlich und zudem weicher – sie lässt sich so besser beurteilen. 2020 haben wir unsere digitale Mammografie erneuert. Zusätzlich zur „normalen Mammographieuntersuchung“ ist nun auch die Durchführung einer Tomosynthese möglich.

​Die Tomosynthese
Die Tomosynthese ist ein modernes Verfahren zur Ergänzung der digitalen Mammographie.Hierbei werden mehrere Schichtaufnahmen aus verschiedenen Blickwinkeln von der Brust erzeugt, die zu einem dreidimensionalen Bild führen. Durch die dreidimensionale Ansicht können Tumore sichtbar gemacht werden, die ansonsten verdeckt geblieben wären. Die Tomosynthese ist eine ergänzende Untersuchung, welche unter bestimmten Bedingungen die Sensitivität und Spezifität der Mammographie erhöht und eine Klassifizierung eines Tumors erleichtern kann.

Ultraschall der Brust / Sonographie
Als Ergänzung zur Mammographie kann die Sonographie bei mammographisch schwer beurteilbaren, drüsengewebsreichen, dichten Brüsten herangezogen werden. Vor allem bei jüngeren Patientinnen wird diese häufiger herangezogen. Das Verfahren kann bei der Diagnostik verschiedenartiger Herde in der Brust helfen, ob es sich bei der Veränderung um gut oder eher bösartige Tumoren handelt, oder ob der diagnostizierte Herd ggf. auch nur eine Zyste ist.

Kontakt

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Tirschenreuth: +49 (0) 9631 79888 0